Reise Roslagen und Åland 2008

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Gigantentreffen bei der Passage zu Mariehamn.

Aufgenommen am 02.06.2008 um 12:29:21 Uhr

 

Die Viking von Stockholm her.

Aufgenommen am 02.06.2008 um 12:31:40 Uhr

 

Und die zweite von Turku her.

Aufgenommen am 02.06.2008 um 12:34:06 Uhr

 

So sieht man die beiden dann immer schön angedockt auf der Webcam.

Aufgenommen am 02.06.2008 um 12:44:22 Uhr

So sieht man die beiden dann immer schön angedockt auf der Webcam.


 

Was ich wohl an diesem Leuchtturm gemacht habe?

Aufgenommen am 01.06.2008 um 17:54:09 Uhr

 

Mit dem Mietauto bin ich auch auf ein Schloss gestossen.

Aufgenommen am 03.06.2008 um 08:16:01 Uhr

3. Juni 2008


Åland

Da es immer erst um acht Uhr Frühstück gibt, hole ich mir den vorgestern erkundigten Mietwagen bereits vorher ab. So kann ich um halb neun gleich starten - habe mir viel vorgenommen. Zuerst fahre ich Richtung Nordosten los, auf die Insel Vårdö zum Fähranleger der Nordroute in Hummelvik. Dazu muss sogar eine kurze, gelbe Kabelfähre in Anspruch genommen werden. Dort angekommen schaue ich ein wenig zu, wie der ganze Umschlag für Brändö und die anderen abgelegenen Inseln vor sich geht. Ach ja, dort hin selber zu fahren machte es wirklich notwendig, ein eigenes Auto bei sich zu haben. Den Mietwagen mehrere Tage mit sich zu führen und dennoch die Überfahrten mit zu bezahlen wäre ein kostspieliges Vorgehen.

Weiter gehts nach Norden. Dort gibt es abgesetzt die Simskäla-Inselgruppe. Diese wären wiederum mit einer weiten Kabelfähre zu erreichen. Diese hat jedoch am Mittag Auftankpause. So bleibe ich eine Weile beim Anleger und drehe wieder um. Trotzdem hat sich die Fahrt hierhin bei weitem gelohnt. Die verzettelten, kleinen Inselchen lassen die Gegend wie die Florida Keys wirken. Ausser, dass einem eine frische Nordbrise ins Gesicht schlägt. Der Pulli bleibt aber aus Prinzip im Rucksack!

Am östlichen Ende der Insel Sund muss man sich unbedingt die Ruine Bomarsund anschauen. Aber nicht nur wegen der Ruine, auch wegen dem kleinen Restaurant. Hier fegt der Wind nicht und so kann man sich im Gartenrestaurant gute, örtliche Hausmannskost zu Gemüte führen.

Jetzt gehts wirklich in den Norden. Zurück in Godby biege ich rechts in die Gegend nach Geta ab. Da oben ist aber wirklich tote Hose. Da hats nur verschlafene Bauernhöfe, aber auch idyllische Meeresbuchten, wo immer wieder kleine Boote festgemacht sind. Da kann man einfach nur schauen und geniessen. In Geta selber hats einen K-Supermarkt, damit hat sichs. Kein Restaurant.

Mit dem Navi findet man jetzt eine gute Abkürzungsroute Richtung Eckerö. Man folgt also eine gewisse Zeit keine der vier nummerierten Hauptstrassen der Insel mehr. Das macht aber gar nichts, diese sind eben so gut ausgebaut. Als Bonbon findet sich auf halbem Wege ein kleines Strassenschild zu einem Aussichtspunkt, nachdem man bei einer schönen Kirche vorbei gefahren ist. Da ich sowieso alleine auf dieser Route am Fahren war, kurzerhand eine Vollbremsung wert. Ein paar hundert Meter das Ende des Fahrweges mit einem weiteren Schild zum Fussweg mit nunmehr einer Längenangabe vom 1000m. Meine Neugier war geweckt. Na gut, das war wohl etwas weiter, doch alsbald machte sich ein mit Holztreppen begehbarer Hochstand bemerkbar. Und wirklich, von hier oben konnte man ganz schön weit sehen.

Mit Google findet man mit Eckerö natürlich als erstes das Post- und Zollhaus, samt Café. Letzteres zeigt für haus gemachte Pralinen spezialisiert. Also hatte ich mich für überteuerten Filterkaffee und tangige Plunder eingestellt. Zum Glück weit gefehlt. Die Café-Besitzerin zeigte sich Ideenreich und servierte Kaffee mit Vanillearoma. Die Stückchen gabs auch mit Zimtgeschmack, das ganze für einen akzeptablen Preis. Der Fähranleger selber war wenig spektakulär, zumal gerade keine Fähre zugegen. Das Fischereimuseum nebenan, wers mag kann ja rein gehen. Der Ort Bergholm selber besteht aus einem neugebauten, für skandinavische Verhältnisse eher kleinen Kreisverkehr. Zu erwähnen noch das Restaurant mit der grossen Fahne mit Text «Graceland». Bereits in Mariehamn machen die Werbung mit ihrem Elvis-Imitator. Hier könnte man sich den also anhören. Also fahren wir mal kurz noch ein bisschen in Richtung Norden weiter. Unweit kommen schöne Badestrände und hier ist endlich auch was los - es hat Leute!

Die Rückfahrt dann etwas weniger spektakulär. Trotz einigen Abstechern auf Nebenstrassen, gab es nichts weiter heraus stechendes. Den Flughafen habe ich mir auch noch kurz angeschaut. Er ist so klein, dass man wirklich gleich neben dem Tower parkieren kann. Aus der gelandeten Propellermaschine steigen drei Schlipsträger aus. Der Pilot macht eine fiese Miene, also stelle ich die Videokamera aus. Nachtessen nochmals kurz im La Strada - diesmal stilecht Pizza Quattro Stagione.

 

Teile der im Artikel erwähnten Festungsruine.

Aufgenommen am 03.06.2008 um 08:38:39 Uhr

 

Und wieder mal eine Brücke, die Welten verbindet.

Aufgenommen am 03.06.2008 um 08:45:51 Uhr

 

Die Kabelfähre erinnert stark an die Strasse zu Andis Mökki.

Aufgenommen am 03.06.2008 um 09:02:32 Uhr

Brunos Reiseberichte