Reise Roslagen und Åland 2008

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Die ersten kleinen Inseln, die zu Åland gehören.

Aufgenommen am 31.05.2008 um 10:21:23 Uhr

 

Das dürfte schon der untere Ausläufer einer der über Brücken zum Hauptinselgewimmel verbundenen Eilande zu sein.

Aufgenommen am 31.05.2008 um 10:22:01 Uhr

 

Von weitem die Einfahrt zu Mariehamns Westhafen.

Aufgenommen am 31.05.2008 um 10:22:06 Uhr

 

Der Fähranleger von Mariehamn.

Aufgenommen am 31.05.2008 um 10:45:30 Uhr

 

Die schöne Bäckerei in Mariehamn.

Aufgenommen am 31.05.2008 um 12:31:59 Uhr

 

Innenansicht der Bäckerei.

Aufgenommen am 31.05.2008 um 12:30:33 Uhr

 

Schöne Jugendstilvillen in Mariehamn.

Aufgenommen am 31.05.2008 um 14:12:38 Uhr

 

Schöne Jugendstilvillen in Mariehamn.

Aufgenommen am 31.05.2008 um 14:12:59 Uhr

 

Das ist kein Fluss. So sieht es aus, wenn sich zwei Inseln gerade nicht berühren. So verbindet sie halt eine Brücke im folgenden Bild.

Aufgenommen am 01.06.2008 um 08:25:00 Uhr

1. Juni 2008


Föglö

Da hatte ich mir was Stressiges vorgenommen. Wenn die sagen, es gäbe Frühstück um acht Uhr, dann sicherlich nicht davor. Und danach bis 10.00 Uhr die Fähre in Längnäs erreichen - unmöglich. Mir wurde auch erst anschliessend bewusst, dass die halb Elf-Fähre in Svinö auch noch genug euphorisch war. Es ist doch ziemlich hügelig auf den Landstrassen Ålands und der Wind blies mir feste entgegen. Doch habe ich sie erreicht. Das waren knapp 30km. Auf der Insel Föglö dann allerdings enttäuschend, dass wirklich alle Bürgersteige hochklappt waren. Gut, es ist Sonntag, aber kein einziges Café machte vor Mittag auf. Hätte ich darauf gewartet, wäre für zwei Stunden keine Fähre mehr gefahren. Auch die obere ging bloss 16.40 Uhr zurück. Was hätte ich in der Zwischenzeit zu tun? Weiter biken? Mir tat bereits der Allerwerteste etwas weh und im rechten Knie merkte ichs bei jedem Tritt in die Pedalen auch. Schliesslich musste ich ja den ganzen Weg zurück. So bin ich also vielleicht gerade mal einen Kilometer auf der Insel entlang gedümpelt. Es hatte nette Michel-Höfe und ganz kleine Örtchen. Damit hatte es sich dann aber.

Auf dem Rückweg nahm ich es dann wirklich gemütlich. Inzwischen war meine Wasserflasche leer und ich holte mir an der Tanke eine neue. Bereits von Kristiansand in Norwegen kennen wir die Preise. Diese kostete stolze EUR 2. 90! Aber es war wirklich nichts anderes offen. Endlich zurück wollte ich mir ein anständiges Znacht gönnen. Schliesslich hatte ich unterwegs nur Kekse geknabbert, die sich in meinem Rucksack wohl fühlen. Ich steuere also um die Ecke zum Hotel und denke mir, das wird ganz bestimmt teuer, wenn es denn auch satt macht. Da lese ich das Menü und sehe bloss Pizza zu wirklich ganz anständigen Preisen. Kann man ja mal probieren und sonst immer noch woanders ein Dessert einnehmen. Ich komme also rein und es sieht drinnen wie im Pub aus. Auf drei Fernsehgeräten läuft Schweden gegen Kroatien wars glaub. Da stehe ich am Tresen und bestelle. Niemand interessiert sich für das Match. Es fahren bloss Leute vor und holen sich Pizza in Schachteln. Als ich die nicht mal zwanzig Euronen für Pizza und Getränk rüber schiebe, sagt die Strohblondine hinter der Theke, dass ich mich am Salatbüffet bedienen soll, bis die Hauptmahlzeit bereit sei. Ich staune nicht schlecht und beige den Teller mit den wenigen, aber nicht schlechten Zutaten voll. Falls ihr also auch mal in Mariehamn seid, euch nach Italien-Pfannkuchen ist und ihr vom Fähranleger der Viking nach oben blickt, ist es gleich das erste Hotel Adlon.

 

Der im Artikel erwähnte Inselhüpfer mit sieben Gängen.

Aufgenommen am 01.06.2008 um 08:27:57 Uhr

Brunos Reiseberichte