Reise Roslagen und Åland 2008

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Blick vom Restaurant auf den Mälaren

Aufgenommen am 07.06.2008 um 09:28:46 Uhr

 

...hatte aber noch nicht geöffnet.

Aufgenommen am 07.06.2008 um 09:23:57 Uhr

 

Es wird wie in der Schweiz gewirtschaftet.

Aufgenommen am 07.06.2008 um 09:47:24 Uhr

 

Gripsholm

Aufgenommen am 07.06.2008 um 10:21:20 Uhr

 

Gripsholm

Aufgenommen am 07.06.2008 um 10:33:00 Uhr

 

Mariefred

Aufgenommen am 07.06.2008 um 10:33:19 Uhr

 

Mariefred

Aufgenommen am 07.06.2008 um 13:28:20 Uhr

 

Stallarholmen

Aufgenommen am 07.06.2008 um 13:39:06 Uhr

 

Björsund

Aufgenommen am 07.06.2008 um 14:39:37 Uhr

 

Nördlich Eskilstuna

Aufgenommen am 08.06.2008 um 08:39:44 Uhr

8. Juni 2008


Kungsör, Köping, Hallstahammar, Västerås, Enköping

Nach dem Frühstück fahre ich zuerst noch etwas Richtung Nord, bis ich wieder am See ankomme. Langsam wiederholt sich die schöne, wenn auch immer wieder gleiche Szenerie. Irgendwie habe ich den einen oder anderen Sandstrand der Mälarenregion jetzt dann bald gesehen und erhoffe mir etwas Neues. Kungsör ist dann auch schnell durchfahren. Das einzige was ich sehe, parallel je eine Drehbrücke für Strasse, wie für die Schiene.

In Köping hats einen Kanal, der sich durch die Stadt schlängelt. Dieser ist jedoch ziemlich dunkel in der Farbe. Da haben wir auch schon Schöneres gesehen. Die Fussgängerzone hat zwar viele Geschäfte, es ist jedoch Sonntag. So fahre ich noch ein bisschen weiter. In Hallstahammar finde ich zuerst das Zentrum mit vermeintlich Interessantem gar nicht. Nach dem Umdrehen stellt sich jedoch heraus, dass der Kanal durchs Industriegebiet der Punkt ist. Dort finde ich zuerst eine erste Schleusenstufe mit drei Toren durch diese gerade ein Boot geführt wird. Es sind kleine Schleusen in diesem nicht all zu breiten Kanal. Sie werden vollständig von Hand bedient. Jedoch ist der Hub beträchtlich und scheint bei einigen Toren mehrere Meter zu betragen.

Ich beschliesse, den Kanal noch etwas weiter laufaufwärts zu begehen. Dabei entdecke ich alsbald eine Informationstafel, auf derer hinter einem breiteren Teil des Kanals weitere Schleuspunkte verzeichnet sind. Es ist ein richtiger See, etwa einen drittel so gross wie der Rotsee bei Luzern, der es zuerst zu umwandern gilt. Ich habe ja Zeit, hätte auch den Wagen nehmen können. Aber bei dem Wetter natürlich nicht. Der sich parallel zum Kanal befindende Wasserlauf wird tatsächlich zur Stromproduktion genutzt. Mein Rückweg ist sogar noch etwas länger, weil ich natürlich die andere Seite des Kanals verwende und der See dort weiter zum umgehen ist. Das ganze wird bei einer Sandwich- und anschliessender Kuchen zum Kaffee-Pause in einem schönen Café aufgelockert. Das Aussenthermometer zeigt 27°C. Jenes innen im Lokal ebenso viel.

Die weitere Fahrt führt nach Västerås. Eine ganz andere Welt! Das ist eine richtige Grossstadt. Gut - nicht so gross wie Stockholm, aber das Flair einer amerikanischen Stadt hat sie schon. Es hat sogar einen richtigen Wolkenkratzer. Ob des mageren Mittagessens nach der Wanderung hole ich mir sechs Chicken Nuggets im Downtown McDonalds. Weiter gehts auf dem Interstate, was sehe ich da links? Ein riesen Einkaufsgebilde, schnell abgefahren und angeschaut. Das ist wirklich wie in Amerika aufgebaut: Verschiedene Malls, riesige Parkplätze dazwischen, die über ein kleines Strassennetz verbunden sind. Ich fahre dem blauen Gebäude mit gelbem Schriftzug entlang. Ich glaube, das dürfte der grösste IKEA sein, den zumindest ich bisher gesehen habe. Natürlich hats auch einen riesen ICA-Supermarkt, wiederum einen McDonalds und sogar einen Pizza Hut. Fürs Abendbrot ists aber noch zu früh. Beim PC World schaue ich aber dennoch kurz rein. Etwa gleich gross und ähnlich ausgestattet wie bei uns ein Media Markt. Gut, es ist wirklich ein PC-Laden, keine Haushaltgeräte, dafür aber auch PC-Komponenten. Das wichtigste: ein halbes Dutzend Bediener und ich der einzige Kunde. Ach ja: immer noch Sonntag.

Es geht also weiter nach Enköping. Da will ich mich ins First Hotel von vor zwei Jahren einchecken. Die verlangen aber neuerdings gleich umgerechnet fast CHF 240.-! Da muss ich förmlich rückwärts wieder raus. Die Dame am Empfang gibt mir auf Anfrage noch eine Adresse zu einer günstigeren Unterkunft mit. Die Hausnummer zu dieser finde ich jedoch nicht. Ich schaue mir das Hotelschiff im Kanal an, überlege mir danach jedoch, das STF Vandrerhem ausserhalb aufzusuchen. Das stellt sich als gar nicht so schlecht dar. Es ist wieder ein Campingplatz, wieder mit separatem Zimmergabäude. Hier wird jedoch kein Hotel geboten. Trotzdem gibt man mir gleich einen Viererschlag für umgerechnet gut 40 Stutz. Da frage ich doch gar nicht erst nach Frühstück. Das Bettzeug hat das Blondchen (ja, ich bin in Schweden) glaub vergessen, dazu zu rechnen. Hier ist ein richtiger Strand, so mit Sand und so. Die Rezeption ist gleichzeitig Restaurant mit anständiger Auswahl. Ich bestelle gleich was zur Nacht. Ist schliesslich bereits nach sechs. Einheimische Hausmacherkost: So eine Art Rösti mit Spiegelei und Schinkenwürfel. Hiess natürlich komplett anders. :-) Aber inzwischen hat der Wind stark zugelegt, ein richtiger Sturm. Der Himmel hat jetzt auch Wolkenschlieren. Ob das Wetter noch lange anhält?

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