Reise Roslagen und Åland 2008

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Etwas weiter, wo es einen Spazierpark gibt.

Aufgenommen am 06.06.2008 um 11:09:40 Uhr
Das Restaurant im Bild war am Nationaldagen geschlossen.

 

Ausblick vom Park

Aufgenommen am 06.06.2008 um 11:12:34 Uhr

 

Konzertecke in Södertälje

Aufgenommen am 06.06.2008 um 12:51:11 Uhr

 

Für Schweden untypische Kirche in Södertälje

Aufgenommen am 06.06.2008 um 16:56:05 Uhr

 

Södertälje, grosse Zugbrücke für die Landstrasse

Aufgenommen am 06.06.2008 um 16:56:25 Uhr

 

Astra Zeneca, diese Firma kennt man auch in Zug.

Aufgenommen am 06.06.2008 um 16:59:00 Uhr

 

Schleusenwärterhaus in Södertälje

Aufgenommen am 06.06.2008 um 17:18:50 Uhr

 

Noblesse im Hotel in Södertälje: Pulverkaffee ohne Aufpreis aufm Zimmer

Aufgenommen am 06.06.2008 um 21:42:54 Uhr

7. Juni 2008


Mariefred, Stallarholmen, Strängnäs, Eskilstuna

Heute sind Sehenswürdigkeiten am Laufmeter angesagt! Bereits nach der Losfahrt will mich Theodora (für alle dies nicht wissen: der von mir der weiblichen Navistimme verliehene Spitzname) nicht mehr auf die E20 schicken. Gut so. Und schon flitzt der erste Wegweiser vorbei: Slott... irgendwas. Ein langer, gerader Highway, da kann man schnell einen U-Turn durchführen. Ein Umweg von einer schwedischen Meile. Am Ende stellt sich zwar heraus, kein wirkliches Schloss. Mehr ein Anwesen, das ein Restaurant ist. Dieses hat allerdings noch geschlossen, macht erst am Mittag auf. Spielt keine Rolle, das Frühstücksbuffet war eh üppig. So kann ich ungestört etwas filmen. Nebenan bringen zwei Typen ein kleines Dampfschiff in Gang. Solange ich vor Ort bin, bleibt es jedoch am Steg. Vielleicht warten die noch auf Gesellschaft.

Mariefred ist bekannt für Schloss Gripsholm. Dass es dort auch noch eine Eisenbahn mit nicht mal einem halben Meter Spurweite hat, wusste ich jedoch nicht. Zufälligerweise heute ist der ganze Ort abgeriegelt und man will mich für umgerechnet vier Franken auf der Wiese parkieren lassen. Das lehne ich dankend ab, fahre etwas weiter und lasse mein Kistchen beim örtlichen ICA stehen. Da bin ich wohl nicht der einzige. Das ist halt wie in der Schweiz: Auswärtige abzocken! Beim Bahnhof spielt eine Blasmusik auf. Ich komme vom Schloss zurück und filme die Ausfahrt des Kleindampfzuges. Der befährt sogar zwei automatisch auflösende Bahnübergänge. Im Ort selber das bekannte Bild: Überall Stände, Kneipenbetrieb, Musik. So feiern halt die Schweden. Das ist gut so.

Ich will weiter nach Stallarholmen, dort auf die Inseln übersetzen. Eine lange Schlange mit wartenden Autos durch den Ort verheissen nichts Gutes. Da es nach Navi nur mehrere hundert Meter bis zum Ufer sind, stelle ich den Wagen in einen Seitenweg und gehe zu Fuss weiter. Ein paar entgegen kommende Einheimische angehaut, es soll bis drei Uhr gehen, bis die Drehbrücke repariert sei. Es ist aber noch nicht mal Mittag! Ich erreiche die Brücke eben, schon dreht sie sich wieder. Der Brückenwärter hat es irgendwie hingekriegt. Ich gehe auf die andere Seite. Dort ist nichts besonderes, ich hatte bereits schönere Gegenden gesehen. So beschliesse ich, die andere Seite gar nicht erst zu befahren. Ich könnte ja sogar auf der Insel hängen bleiben.

Strängnäs ist ebenfalls ein bezaubernder Ort. Die Häuschen in der Altstadt sind hübsch klein. Es hat sogar einen Crêpes- und Waffelnstand. Letzteres war dann meine kleine Mittagstärkung. Weiter auf den Weg nach Eksilstuna. Ein Umweg über Björsund liegt drin. Hätte ich mir aber schenken können. Der Weg selber geht durch kleine Bauerndörfer und riesige Felder. Da kann man die 70-km/h-Beschränkung auch mal etwas auflockern und wird trotzdem von einheimischen überholt. ;-) Der Zielort des Umweges war aber den Aufwand wirklich nicht Wert, die Brücke über den Sund unspektakulär.

Endlich in Ekslistuna muss ich feststellen, dass das wirklich eine Stadt ist. Einzig im Zentrum ist es nett, die Fussgängerzone ansprechend. Mehr nicht. Ich entscheide mich für die Hotelübernachtung beim Campingplatz ausserhalb. Dieser ist im Gebiet mit Sportanlagen, Freizeitpark und bietet ein grösseres Gebäude mit Herberge und eben Hotelzimmer, die ein wenig günstiger sind.

Ich fahre nochmals ins Zentrum. Beim weiteren herum schlendern in der Fussgängerzone flitzt eine Polizeipatroullie im Einsatz vorbei. Später höre ich eine zweite von woanders her anfahren. Ich gehe um ein paar Ecken und sehe die Beamten um ein Person versammelt, die mit dem Bauch auf dem Boden liegt. Das scheint mir nicht die optimale Stimmung für einen Spaziergang und so nehme ich die nächste Gasse. Später sehe ich die zwei Wagen wegfahren. Später finde ich ein nettes Restaurant mit mexikanischem Essen. So gibts heute bereits um halb sechs ein verfrühtes Abendessen.

Im Holzgebäude des Hotels ist es jetzt natürlich schön warm. So geniesse ich draussen im Schatten zwei Tassen Kaffee. Abends wird es jedoch immer schön angenehm kühl und so kann ich schön bei offenem Fenster diese Zeilen schreiben.

 

Beim Schloss Taxinge

Aufgenommen am 07.06.2008 um 09:11:01 Uhr

 

Beim Schloss Taxinge

Aufgenommen am 07.06.2008 um 09:19:55 Uhr

Brunos Reiseberichte