Schwedische Landschaft nur etwa eine Meile von Arlanda entfernt.
Aufgenommen am 05.06.2008 um 10:14:21 Uhr
5. Juni 2008
Ljusterö
Also bereits mal fürs Rückreisen üben: Im Cityterminalen kurz etwas
frühstücken. Dann mit dem Flygbussarna zurück nach Arlanda. Der Flughafen ist
derart verzettelt angeordnet, dass man vom internationalen Terminal 5 einen
Shuttle-Bus zur Mietstation nehmen muss. Darin wurde sich nur Zürichdeutsch
unterhalten.
Mit dem Navi plane ich mir eine indirekte Route zur Schäreninsel Ljusterö.
Ich hatte mir nach Vaxholm mal überlegt, dort mit dem Bus hin zu gehen. Das
würde so als Rucksackturist vielleicht gehen. So bin ich halt statt dessen
darauf herum gefahren. Ich kann froh sein, das so gemacht zu haben. Mit dem
Bus hätte ich mich höchstens an einen Punkt hin fahren lassen können und das
wäre bei dieser Insel tatsächlich sinnlos gewesen. Grosse Teile sind wirklich
private Grundstücke, keine sich-herumtreiben-Gebiete. Nahe der Südwestspitze
bei Linanäs gibts nicht nur die einzige Strandzone, sondern auch eine Kneipe,
die mit Hembaggeri angeschrieben ist. Drinnen bekomme ich allerdings nur das
zu hören, wie überall sonst: Morgen machen wir auf. Für einen Kaffee hats dann
doch noch gereicht.
Wieder zurück auf dem Festland fahre ich etwas weiter Richtung Süden, bis ich
in Täby, unmittelbar beim Busumsteigepunkt Roslagens-Näsby vom 30. Mai im
Scandic für schlappe CHF 150.- nächtige. Fürs pompöse Restaurant reichts dann
doch nicht und so gibts um 18.00 Uhr noch eine kleine Autorundfahrt zur Küste.
Auch dort nur Villen reicher Stockholmer, aber dann doch ein Thai-Restaurant
zu anständigen Preisen. Ach ja, in Schweden kostet wirklich alles genau gleich
viel wie in der Schweiz - ausser dass es bei ICA noch keine wirklich günstige
Budget-Linie gibt. Zurück ins Hotel waren das dann 148km für den heutigen Tag.
Der kleine Skoda rechnet per Bordcomputer wirklich alles aus und hat
Sitzheizung. Was für ein Witz bei 26°C! Montag soll es aber dann doch schon
regnen. Mal schauen...