Reise Grossbritannien 2011

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Ilfracombe, St. Nicholas's Chapel.

Aufgenommen am 16.06.2011 um 11:49:56 Uhr

16. Juni 2011 16.02 Uhr BST


Wie, dürfen denn die da links mit ihren Autos im Meer fahren, wenn die Boote im trockenen liegen?

 

Ilfracombe, Baustelle.

Aufgenommen am 16.06.2011 um 11:50:14 Uhr

16. Juni 2011 16.04 Uhr BST


Momentan wird das Ortsbild etwas durch eine gigantische Baustelle geschandelt.

 

Ilfracombe, rechts das Museum wie zwei AKW-Kühltürme.

Aufgenommen am 16.06.2011 um 12:11:46 Uhr

16. Juni 2011 16.06 Uhr BST


Ich hatte leider nur eine Stunde in die Parkuhr geschmissen und stellte erst danach fest, dass dahinter noch mehr zu sehen war. So konnte ich also den Wagen gleich ein bisschen näher nehmen.

Um was mag sich wohl bei den Schildern mit «Tunnel» verbergen? Ich erkundigte mich und erfuhr, dass hinter diesem Durchgang eine Beach verbirgt. Da nichts anderes, wollte ich den Eintritt dafür nicht aufbringen und sass statt dessen in deren Café und nach den üblichen Capucchino und ein Stück Kuchen zu Mittag.

 

Unschöne Strassenszene.

Aufgenommen am 16.06.2011 um 16:03:49 Uhr

16. Juni 2011 16.11 Uhr BST


Jetzt muss ich mal mit diesen Briten hart ins Gericht gehen. Die haben wirklich larsche Geschwindigkeitslimiten. Auch in den engsten Dörfern ist meist 50km/h erlaubt. Über Land darf man 100km/h brettern, obwohl das vielerorts gar nicht geht. Auf den Autobahnen gibt es Parkplätze an den Standstreifen und Einfahrten aus dem Stopp. Trotzdem fahren diese gerne mal 10 bis 20 mph über der Limite.

Dies ist nicht der erste Unfall, wie ich sie so gar nicht gerne sehe. Bereits früher hatte es einen Wagen komplett geschleudert und rückwärts in die Böschung gerutscht. Hier muss es schlimmer gewesen sein. Der Wagen hat die Leitplanke komplett abgeräumt - und das in Vorbeifahrt.

Jetzt bin ich mal schnell im McDonald's einen Flurry schlemmen. Draussen ist es merklich kalt geworden. Vorher hats mal für 30 Sekunden einfach geschüttet. Jetzt ist aber schon längst wieder trocken. Ich fahre mal in einen netten kleinen Ort, mir ein nettes Free House für die Übernachtung suchen. Morgen will ich mir Clovelly rein ziehen.

 

Zimmer in Horn's Cross.

Aufgenommen am 16.06.2011 um 23:27:43 Uhr

17. Juni 2011 11.47 Uhr BST


Besser wäre ich gestern noch durch Clovelly geschlendert und wäre dann gleich in der nächst grösseren Kleinstadt Bude übernachtet. Allerdings wäre es dann reichlich spät geworden. So habe ich also lange auf dem Land nach einer Übernachtungsmöglichkeit gesucht. Ich wollte partout nicht in einem Pub an der Landstrasse übernachten. Schlussendlich hat sich dann aber trotzdem nichts anderes finden lassen. Mit £45.- dann auch nicht das bislang günstigste, aber immer noch im Preis. Zwischen Zimmer und Pub musste man über die Seitenstrasse humpeln. War kein riesen Problem, es hatte ja bloss etwas angefangen zu regnen.

Die einzigen anderen Gäste waren ein älteres Paar aus Australien, beide in England geboren. Sie machen eine Verwandtschaftsrundreise durch den Süden und später sogar eine Rheinschifffahrt bis nach Amsterdam. Danach werden sie noch mit dem Mietwagen durch Frankreich cruisen.

Der Pub Owner ist ein typischer Europäer, auch wenn er das vielleicht nicht gerne hören würde. Mit Bierwamst steht er die ganze Zeit hinter dem Tresen und lässt seine Frau in der Küche arbeiten. Zum Abend bestellte ich wieder mal Hühnchen-Curry, da es dazu Reis, statt immer nur Chips gab. Wobei - wann hatte ich überhaupt das letzte Mal Chips (Fritten)? Bis jetzt bin ich mit der englischen Küche gut zurecht gekommen.

 

Steiniger Weg nach Clovelly.

Aufgenommen am 17.06.2011 um 10:58:01 Uhr

17. Juni 2011 11.53 Uhr BST


Als ich gestern so um acht ausm Pub rüber ins Zimmer wollte, hat es ziemlich geschüttet. Das waren ein paar Mal so Intervalle. Aber heute regnet es immer etwa gleich und zwar ziemlich leicht. Manchmal schmeisst einem der plötzlich auftretende Wind schwere Tropfen aus den Bäumen auf die Linsen der beiden Kameras.

Der Vorteil dabei ist natürlich, dass in Clovelly selber fast Geisterstimmung herrscht. Natürlich ist hier alles auf Abzocke getrimmt. Die Briefmarken zu 70p kosten nun natürlich £1.- und Kaffee und Souvenirs sind auch «one quid» teurer.

Was ich aus den Reisedokumentationen und Sir L's Reiseführer natürlich schon wusste, ist, dass dieses Kaff Eintritt kostet. Inzwischen satte £5.95!

 

Clovelly Museum.

Aufgenommen am 17.06.2011 um 11:08:52 Uhr

17. Juni 2011 11.59 Uhr BST


Wenigstens kostet der Durchgang durch die nette Ausstellung rund um Seefahrer-Schriftsteller Charles Kingsley nicht extra. Lustig auch die etwas kurlige Dame im angegliederten Souvenir-Shop, die ihre Katze tröstet. Sie soll angeblich widerwärtigen Kindern zum Opfer gefallen sein, die sie zu erwürgen hätten versuchen wollen. Ich fragte, ob die Katze denn nicht gekratzt hätte. Darauf hatte sie keine Antwort bereit.

 

Clovelly Hotel.

Aufgenommen am 17.06.2011 um 11:44:26 Uhr

17. Juni 2011 12.07 Uhr BST


Ganz zur Seite konnte man noch zu einem Wasserfall laufen. Der lokale Bach tröpfelt dort über einen Felsen direkt in die See. Wahnsinnig spektakulär, darf man sich keinesfalls entgehen lassen. Der Weg dort hin ist von runden Steinen geprägt (Pebbles). Wenigstens hat man einen netten Blick aufs Hotel zurück.

Dort hin kann man ausschliesslich mit einem Land Rover gebracht werden. Wirklich!

 

Clovelly Hotel, Zufahrt unmöglich.

Aufgenommen am 17.06.2011 um 11:58:26 Uhr

17. Juni 2011 12.10 Uhr BST


Von der Hafenmauer hat man dann Einblick auf die Rückseite des Hotel.

 

Clovelly, local deliveries.

Aufgenommen am 17.06.2011 um 12:09:18 Uhr

17. Juni 2011 12.12 Uhr BST


Es wird wohl nicht alles mit dem Wagen nach unten befördert. Ein paar Dinge kann man dann doch noch publikumswirksam runter rattern lassen. Habe niemanden gesehen, der diese Schlitten wieder hinauf gezogen hätte.

Brunos Reiseberichte